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Dürlstein (1697 m)

Kurzbeschreibung

Wanderung auf einen der unscheinbareren Gipfel der Osterhorngruppe. Oben schöner Ausblick über die Osterhorngruppe, unter anderem mit Regenspitz, Gruberhorn, Gennerhorn und ins Tennengebirge.

Ausgangspunkt

Hintersee, Parkplatz zur Genneralm (830 m)

Dauer hin/zurück

bis zur Genneralm (1300 m) 1h / 1h
bis zum Gipfel 2h 30min / 1h 45min
Höhendifferenz 870 Hm

Charakteristik

Mittelschwere Wanderung, bis zur Genneralm auf einer Schotterstraße im Halbschatten, dann über einen teilweise steinigen Weg bis kurz unterhalb des Gennersattel über offenes Gelände. Von der Gabelung links weiter über Schotter und hoch zum Gipfel. Vorsicht mit Kindern ab der Gabelung, besonders bei einem kurzen Steilstück!

Anreise

Bundesland Salzburg, an der Wolfgangsee Bundesstraße (B158) Richtung Faistenau abbiegen, an Faistenau vorbei bis Hintersee, an der Kirche links vorbei bis zum Parkplatz am Ende der Straße


Die Wanderung im Detail
Der Dürlstein gehört zu den zahllosen Gipfeln der Osterhorngruppe, die von Hintersee aus erreichbar sind.
 
Genneralm - 46kb Vom Parkplatz auf etwa 800 m Seehöhe führt eine Schotterstraße bis zur Genneralm. Zwar herrscht hier Fahrverbot, doch so mancher Zeitgenosse hält sich trotzdem nicht dran, was an manchen Tagen das Wandervergnügen durch aufgewirbelten Staub und Autoabgase schon auch zienlich trüben kann. Nach etwa einer Stunde entlang dieser Forststraße - hin- und wieder kann man der Schotterstraße durch ein kurzes Stück über einen Waldweg ausweichen - gelangt man zur Genneralm. Insider umgehen die Schotterstraße übrigens fast vollständig, indem sie die Route einschlagen, die im Winter von Tourengehern begangen wird. Allerdings ist dieser Weg nur teilweise markiert und deshalb nur schwer zu finden.
 
Auf der Genneralm erhebt sich rechts des Weges das Gennerhorn, an dessen Rückseite ein schmaler, teilweise steiniger Weg bis hoch zum Gennersattel führt.
 
Gennersattel - 48kb Bevor man den Gennersattel erreicht (Bild links), zweigt links der Weg zum Dürlstein ab. Beschildert ist die Abzweigung nicht, man muss also etwas genauer schauen, um den Weg bzw. die Markierung auf den Steinen erkennen zu können. Man quert hier unterhalb des Felses des Gruberhorns, zumeist vorbei an vielen Schafen, die hier in der Gegend sehr zahlreich vertreten sind. Nachdem man etwa 10 Minuten kaum Höhenmeter macht, geht es knapp unterhalb des Gipfels kurz etwas steiler bergauf. Wer Kinder dabei hat, sollte hier sehr vorsichtig sein. Nachdem man ein kleines Tor durchgangen ist, ist der Gipfel nicht mehr weit. Wobei "Gipfel" relativ ist, denn Gipfelkreuz hat der Dürlstein keines - nur ein kleiner Steinhaufen markiert den höchsten Punkt.
 
Der Rundumblick ist sehr schön, man sieht neben zahlreichen Gipfeln der Osterhorngruppe auch ins Tennengebirge und zum Dachstein.
 
Vom Gipfel des Dürlsteins kann man nun wieder den gleichen Weg zurückgehen oder aber einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und den Grat zum Gruberhorn nehmen. Der Grat ist aber mit Kindern nicht unbedingt empfehlenswert, da zum einen einmal ein kurze Leiter zu überwinden ist, aber vor allem dann der Abstieg vom Gruberhorn etwas happig ist - speziell dann, wenn der Weg feucht ist. Der Umweg lohnt sich ansonsten aber auf jeden Fall, da der Weg über den Grat interessanter zu gehen ist und man mit dem Gruberhorn einen zweiten Gipfel mit nur 15 Minuten mehr an Zeit bewältigen kann.
 
Variationen / Rundtour
Die Gipfel des Gennerhorns, Gruberhorns, Dürlsteins und des Regenspitzes lassen sich auch sehr gut zu einer Rundtour kombinieren. Das Auto parkt man am besten beim Parkplatz zur Genneralm, also dem Ausgangspunkt für Wanderungen auf Gennerhorn, Gruberhorn, Dürlstein etc.. Abhängig von der Richtung, die man für die Rundtour einschlagen will, geht man zuerst zur Genneralm oder aber zu Gruberalm.
 
Start über die Genneralm
Von der Genneralm geht man in Richtung Gennersattel, wie unter der Beschreibung zum Gennerhorn und dem Gruberhorn beschrieben. Wer den Dürlstein noch mitnehmen will, muss kurz vor dem Gennersattel links abbiegen, um unterhalb des Gruberhorns vorbei zuerst dem Gipfel des Dürlsteins einen Besuch abzustatten, alle anderen gehen bis zum Gennersattel und erst dort nach links zum Gipfel des Gruberhorns. Vom Gruberhorn führt ein Grat zum Gipfel des Regenspitzes. Der Grat ist für erfahrene Bergwanderer problemlos zu bewältigen, erfordert aber in jedem Fall Trittsicherheit. Ganz kurz muss man auch die Hände zu Hilfe nehmen. Vom Gipfel des Regenspitzes geht man dann über den langgezogenen Grat in Richtung Feichtensteinalm. Bevor man diese aber erreicht, führt rechts vorbei an einer kleineren Wasserlacke ein Weg zur Gruberalm. Von der Gruberalm geht es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.
 
Start über die Gruberalm
Auf dem Weg zur Genneralm zweigt relativ bald nach rechts der Weg zur Gruberalm ab. Von hier aus folgt man immer den Schildern zur Gruberalm, man kann auch der Beschilderung des "alten Almweges" folgen. Die Feichtensteinalm ist bis zur Gruberalm nicht ausgeschildert. Nachdem man die Gruberalm erreicht hat, geht es nach rechts in Richtung Feichtensteinalm. Der Weg dürfte sehr wenig begangen werden, da der Pfad kaum ausgetreten ist. Zumal wird einem das Finden des richtigen Weges durch zahlreiche, nicht beschilderte Abzweigungen mehr als schwer gemacht. Ortskenntnis ist in jedem Fall erforderlich, um im Falle des Falles den Weg zum Regenspitz notfalls auch quer durch den Wald zu erreichen. Wenn man erst einmal den Weg über den langgezogenen Grat zum Gipfel des Regenspitzes erreicht hat, hat man praktisch "gewonnen". Vom Gipfel des Regenspitzes geht man nach links über den Grat zum Gruberhorn, von wo aus man dann die Wahl hat, den Gipfel des Dürlsteins oder auch des Gennerhorns auf dem Weg zur Genneralm noch mitzunehmen. Von der Genneralm geht es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.

Bilder in der pixelsea


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