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Die Wanderung im Detail
Der Dürlstein gehört zu den zahllosen Gipfeln der Osterhorngruppe, die von Hintersee aus erreichbar sind.
Vom Parkplatz auf etwa 800 m Seehöhe führt eine Schotterstraße bis zur Genneralm.
Zwar herrscht hier Fahrverbot, doch so mancher Zeitgenosse hält sich trotzdem nicht dran,
was an manchen Tagen das Wandervergnügen durch aufgewirbelten Staub und Autoabgase
schon auch zienlich trüben kann. Nach etwa einer
Stunde entlang dieser Forststraße - hin- und wieder kann man der Schotterstraße durch ein
kurzes Stück über einen Waldweg ausweichen - gelangt man zur Genneralm.
Insider umgehen die Schotterstraße übrigens
fast vollständig, indem sie die Route einschlagen, die im Winter von
Tourengehern begangen wird. Allerdings ist dieser Weg nur teilweise markiert und deshalb nur schwer
zu finden.
Auf der Genneralm erhebt sich rechts des Weges das Gennerhorn, an dessen
Rückseite ein schmaler, teilweise steiniger Weg bis hoch zum Gennersattel führt.
Bevor man den Gennersattel erreicht (Bild links),
zweigt links der Weg zum Dürlstein ab. Beschildert ist die Abzweigung nicht,
man muss also etwas genauer schauen, um den Weg bzw. die Markierung auf den Steinen erkennen zu können.
Man quert hier unterhalb des Felses des
Gruberhorns, zumeist vorbei
an vielen Schafen, die hier in der Gegend sehr zahlreich vertreten sind. Nachdem man etwa 10 Minuten kaum
Höhenmeter macht, geht es knapp unterhalb des Gipfels kurz etwas steiler bergauf.
Wer Kinder dabei hat, sollte hier sehr vorsichtig sein.
Nachdem man ein kleines Tor durchgangen ist, ist der Gipfel nicht mehr weit. Wobei "Gipfel"
relativ ist, denn Gipfelkreuz hat der Dürlstein keines - nur ein kleiner Steinhaufen markiert den
höchsten Punkt.
Der Rundumblick ist sehr schön, man sieht neben zahlreichen Gipfeln der Osterhorngruppe auch
ins Tennengebirge und zum Dachstein.
Vom Gipfel des Dürlsteins kann man nun wieder den gleichen Weg zurückgehen oder aber einen
kleinen Umweg in Kauf nehmen und den
Grat zum Gruberhorn nehmen. Der Grat ist
aber mit Kindern nicht unbedingt empfehlenswert, da zum einen einmal ein kurze Leiter zu
überwinden ist, aber vor allem dann der Abstieg vom Gruberhorn etwas happig ist - speziell dann,
wenn der Weg feucht ist. Der Umweg lohnt sich ansonsten aber
auf jeden Fall, da der Weg über den
Grat interessanter zu gehen ist und man mit dem Gruberhorn einen zweiten Gipfel mit
nur 15 Minuten mehr an Zeit bewältigen kann.
Variationen / Rundtour
Die Gipfel des Gennerhorns, Gruberhorns,
Dürlsteins und des Regenspitzes
lassen sich auch sehr gut zu einer Rundtour kombinieren. Das Auto parkt man am besten beim Parkplatz zur Genneralm, also
dem Ausgangspunkt für Wanderungen auf Gennerhorn, Gruberhorn, Dürlstein etc.. Abhängig von der Richtung, die man
für die Rundtour einschlagen will, geht man zuerst zur Genneralm oder aber zu Gruberalm.
Start über die Genneralm
Von der Genneralm geht man in Richtung Gennersattel, wie unter der Beschreibung zum
Gennerhorn und dem Gruberhorn beschrieben.
Wer den Dürlstein noch mitnehmen will, muss kurz vor dem Gennersattel links abbiegen,
um unterhalb des Gruberhorns vorbei zuerst dem Gipfel des Dürlsteins einen Besuch abzustatten, alle anderen gehen bis zum Gennersattel
und erst dort nach links zum Gipfel des Gruberhorns. Vom Gruberhorn führt ein
Grat zum Gipfel des Regenspitzes. Der Grat ist für erfahrene Bergwanderer
problemlos zu bewältigen, erfordert aber in jedem Fall Trittsicherheit. Ganz kurz muss man auch die
Hände zu Hilfe nehmen. Vom Gipfel des Regenspitzes geht man dann über den
langgezogenen Grat in Richtung Feichtensteinalm. Bevor man diese aber erreicht,
führt rechts vorbei an einer kleineren Wasserlacke ein Weg zur Gruberalm.
Von der Gruberalm geht es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.
Start über die Gruberalm
Auf dem Weg zur Genneralm zweigt relativ bald nach rechts der Weg zur Gruberalm ab.
Von hier aus folgt man immer den Schildern zur Gruberalm, man kann auch der Beschilderung des "alten Almweges" folgen.
Die Feichtensteinalm ist bis zur Gruberalm nicht ausgeschildert. Nachdem man die Gruberalm erreicht hat,
geht es nach rechts in Richtung Feichtensteinalm. Der Weg dürfte sehr wenig begangen werden,
da der Pfad kaum ausgetreten ist. Zumal wird einem das Finden des richtigen Weges durch zahlreiche,
nicht beschilderte Abzweigungen mehr als schwer gemacht. Ortskenntnis ist in
jedem Fall erforderlich, um im Falle des Falles den Weg zum Regenspitz notfalls auch quer durch den Wald zu
erreichen. Wenn man erst einmal den Weg über den langgezogenen Grat zum Gipfel des Regenspitzes erreicht hat, hat man
praktisch "gewonnen". Vom Gipfel des Regenspitzes geht man nach links über den Grat zum Gruberhorn,
von wo aus man dann die Wahl hat, den Gipfel des Dürlsteins oder auch des
Gennerhorns auf dem Weg zur Genneralm noch mitzunehmen. Von der Genneralm geht
es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.
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