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Osterhorn (1746 m) und
Hoher Zinken (1764 m)

Kurzbeschreibung

Wanderung auf den Hohen Zinken und das Osterhorn, dem Namensgeber der Osterhorngruppe. Oben schöner Ausblick über die Osterhorngruppe, zum Dachsteinmassiv samt Bischofsmütze, sowie den Wolfgangsee.

Ausgangspunkt

Hintersee, Parkplatz zur Genneralm (830 m)

Dauer hin/zurück

bis zur Genneralm (1300 m) 1h / 45min
bis zum Hohen Zinken 2h 30min / 1h 30min
bis zum Osterhorn 3h 00min / 2h
Höhendifferenz 1130 Hm

Charakteristik

Leichte Wanderung, bis zur Genneralm großteils auf einer Schotterstraße im Halbschatten, weiter auf grobem Schotter über Leitn Alm, dann Wald und Wiesenweg über Hohen Zinken zum Osterhorn.

Anreise

Bundesland Salzburg, an der Wolfgangsee Bundesstraße (B158) Richtung Faistenau abbiegen, an Faistenau vorbei bis Hintersee, an der Kirche links vorbei bis zum Parkplatz am Ende der Straße


Die Wanderung im Detail
Das Osterhorn ist der Namensgeber der Osterhorngruppe, zu der Gipfel wie z.B. der Regenspitz, das Gennerhorn oder das Gruberhorn gehören.
 
Leitnalm - 50kb Vom Parkplatz auf etwa 800 m Seehöhe führt eine Schotterstraße bis zur Genneralm. Nach etwa einer Stunde entlang dieser Forststraße, die großteils durch den Wald führt - hin- und wieder kann man durch ein kurzes Stück über einen Waldweg ausweichen - gelangt man zur Genneralm. Wer nicht mehr allzu gut zu Fuß ist, kann bis zur Genneralm entlang dieser Straße auch mit dem Auto bis zur Genneralm fahren. Hier ist eine Mautgebühr zu entrichten, die direkt am (unbemannten) Schranken einzuwerfen ist. Entsprechendes Kleingeld muss man hier also dabei haben (2009 war die Gebühr 7 EUR). Allzu gern gesehen sind die Autofahrer bei den Fußwanderern allerdings nicht, da die geparkten Autos im Almbereich das "Almgefühl" an manchen Tagen doch auch sehr trüben können. Wer Pech hat, dem wird das Auto von den weidenden Kühen auch schon einmal auf die Hörner genommen. Parken im Almbereich also auf eigene Gefahr!
 
Insider umgehen die Schotterstraße übrigens fast vollständig, indem sie die Route einschlagen, die im Winter von Tourengehern begangen wird. Allerdings ist dieser Weg nur teilweise markiert und deshalb nur schwer zu finden. Auf der Genneralm befinden sich einige Hütten und man hat auch einen sehr schönen Ausblick auf den markanten Gipfel des Hochwieskopfes.
 
Rechts des Weges erhebt sich das Gennerhorn, an dessen Rückseite ein schmaler, teilweise steiniger Weg bis hoch zum Gennersattel führt, von wo man entweder auf das Gennerhorn oder das Gruberhorn gehen kann.
 
Zum Hohen Zinken und dem Osterhorn hält man sich auf der Genneralm aber links und geht über die Leitnalm auf einer grob geschotterten Straße weiter, welche auch für Mountainbiker freigegeben ist.
 
Frühlingsenzian - 56kb Es geht dann etwas bergab, bevor man in leichten Serpentinen auf einem Weg durch den Wald zum Hohen Zinken aufsteigt. Vorsicht: nicht durch die Beschilderung des Mountainbike-Weges "Osterhorn" irritieren lassen! Dieser führt weiter rechts bergab, der Weg zum Hohen Zinken bzw. zum Osterhorn führt aber schon am Sattel durch den Wald nach oben.
 
Etwa ab der Hälfte dieses Weges gelangt man auf offenes Gelände und wandert über einen Wiesenhang bis zum Gipfelkreuz des Hohen Zinken. Warum dieser Berg auch bei Tourengehern sehr beliebt ist, ist aufgrund des Hanges im oberen Teil keineswegs verwunderlich.
 
In der Umgebung des Gipfels kann man im Frühling auch zahllose Alpenblumen, wie das Echte Alpenglöckchen und verschiedene Enzianarten, bestaunen.
 
Und wenn man dann den Namensgeber der Osterhorngruppe in greifbarer Nähe sieht, so wird man in der Regel gar keine andere Wahl haben, als weiterzugehen und auch dem Osterhorn einen Besuch abzustatten. Der Weg dorthin ist sehr angenehm und gemütlich, der Ausblick zum Dachsteinmassiv, der markanten Bischofsmütze und in die übrigen Gipfel der Osterhorngruppe sehr schön. Bezogen auf den Gipfel des Hohen Zinken muss man hin- und zurück samt Rast auf dem Osterhorn zirka 1 Stunde zusätzlich einplanen.


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