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Die Wanderung im Detail
Den Regenspitz kann man vom Parkplatz kurz nach Hintersee aus über 2 Varianten
erreichen, nämlich über die Feichtensteinalm
oder aber über die Bergalm. Beide
Varianten lassen sich auch sehr gut zu einer Rundtour kombinieren.
Vom Parkplatz aus geht man rechts am Satzstein vorbei und nimmt dabei die Straße links. Das
ist die alte Straße Richtung Bergalm, die den Vorteil hat, dass hier viel
weniger Autos fahren und dass es hier auch etwas kürzer ist. Über die neue Straße führt übrigens auch
eine Mountainbike-Route.
Der Weg bis zur Feichtensteinalm führt teilweise durch Wald, teilweise über offenes Gelände. Nach
nicht einmal ganz einer Stunde erreicht man die
Feichtensteinalm, von wo aus man einerseits einen
schönen Blick zurück ins Tal hat und andererseits einen sehr schönen Blick auf die
umliegenden Gipfel, wie z.B. Schmittenstein oder
eben auch den Regenspitz, genießen kann.
Von der Feichtensteinalm aus führt der Weg zuerst über die Alm bis zum Grat hinauf, auf dem man
entlang von Latschen und Föhren auf immer steiniger
werdendem Untergrund bis zum Gipfel gelangt.
Gerade im oberen Bereich wird der Grat teilweise etwas schmäler, weshalb ich den Weg
aufgrund von Absturzgefahr mit kleineren Kindern nicht empfehlen würde. Je näher man dem Gipfel kommt, desto
schöner und imposanter wird der Ausblick auf die benachbarten Gipfel des Gennerhorns und des Gruberhorns.
Vom Gipfel kann man dann eine wunderschöne Aussicht über
zahlreiche Gipfel der Osterhorngruppe
genießen, unter anderem auch auf das Osterhorn selbst, welches der gesamten Gruppe
den Namen gibt.
Den Abstieg kann man dann über die Bergalm angehen,
um nicht den gleichen Weg zurückgehen zu müssen.
Wer mit Kindern auf den Regenspitz gehen will, dem kann ich die Route über die Bergalm
empfehlen, da sie um Vieles ungefährlicher ist, als der Weg über den Grat
von der Feichtensteinalm aus. Der Weg ist aber auch hier oft relativ steil und steinig, weshalb
selbstverständlich auch hier äußerste Vorsicht geboten ist.
An schönen Tagen kann es auf der Bergalm schon recht belebt
zugehen, und wer auch wegen der Stille in die Berge geht, sollte eine etwaige Rast abseits der Bergalm einplanen.
Von der Bergalm hat man noch etwas mehr als eine Stunde über eine gut ausgebaute
Schotterstraße bis zurück zum Ausgangspunkt.
Variationen / Rundtour
Die Gipfel des Gennerhorns, Gruberhorns,
Dürlsteins und des Regenspitzes
lassen sich auch sehr gut zu einer Rundtour kombinieren. Das Auto parkt man am besten beim Parkplatz zur Genneralm, also
dem Ausgangspunkt für Wanderungen auf Gennerhorn, Gruberhorn, Dürlstein etc.. Abhängig von der Richtung, die man
für die Rundtour einschlagen will, geht man zuerst zur Genneralm oder aber zu Gruberalm.
Start über die Genneralm
Von der Genneralm geht man in Richtung Gennersattel, wie unter der Beschreibung zum
Gennerhorn und dem Gruberhorn beschrieben.
Wer den Dürlstein noch mitnehmen will, muss kurz vor dem Gennersattel links abbiegen,
um unterhalb des Gruberhorns vorbei zuerst dem Gipfel des Dürlsteins einen Besuch abzustatten, alle anderen gehen bis zum Gennersattel
und erst dort nach links zum Gipfel des Gruberhorns. Vom Gruberhorn führt ein
Grat zum Gipfel des Regenspitzes. Der Grat ist für erfahrene Bergwanderer
problemlos zu bewältigen, erfordert aber in jedem Fall Trittsicherheit. Ganz kurz muss man auch die
Hände zu Hilfe nehmen. Vom Gipfel des Regenspitzes geht man dann über den
langgezogenen Grat in Richtung Feichtensteinalm. Bevor man diese aber erreicht,
führt rechts vorbei an einer kleineren Wasserlacke ein Weg zur Gruberalm.
Von der Gruberalm geht es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.
Start über die Gruberalm
Auf dem Weg zur Genneralm zweigt relativ bald nach rechts der Weg zur Gruberalm ab.
Von hier aus folgt man immer den Schildern zur Gruberalm, man kann auch der Beschilderung des "alten Almweges" folgen.
Die Feichtensteinalm ist bis zur Gruberalm nicht ausgeschildert. Nachdem man die Gruberalm erreicht hat,
geht es nach rechts in Richtung Feichtensteinalm. Der Weg dürfte sehr wenig begangen werden,
da der Pfad kaum ausgetreten ist. Zumal wird einem das Finden des richtigen Weges durch zahlreiche,
nicht beschilderte Abzweigungen mehr als schwer gemacht. Ortskenntnis ist in
jedem Fall erforderlich, um im Falle des Falles den Weg zum Regenspitz notfalls auch quer durch den Wald zu
erreichen. Wenn man erst einmal den Weg über den langgezogenen Grat zum Gipfel des Regenspitzes erreicht hat, hat man
praktisch "gewonnen". Vom Gipfel des Regenspitzes geht man nach links über den Grat zum Gruberhorn,
von wo aus man dann die Wahl hat, den Gipfel des Dürlsteins oder auch des
Gennerhorns auf dem Weg zur Genneralm noch mitzunehmen. Von der Genneralm geht
es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.
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