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Die Wanderung im Detail
Die Wanderung auf den Rinnkogel ist eine äusserst abwechslungsreiche,
auch etwas Kondition erfordernde Tour mit kurzen, seilgesicherten
Kletterpassagen, die nur geübten Wanderern zu empfehlen ist.
Die Tour startet auf einem Parkplatz, der über eine kurze
Schotterstraße, die an der ersten Kehre der Postalmstraße links abbiegt,
erreichbar ist. Die Postalmstraße ist mautpflichtig, wer allerdings früh
genug startet (vor 6 00), kann mit einem
leeren Mauthäuschen rechnen. Die Maut beträgt pro Auto 2 EUR,
pro Person zusätzlich 3 EUR (Stand Saison 2003).
Vom Parkplatz, der sich auf ca. 700 m Seehöhe befindet, geht es zuerst
über eine Schotterstraße immer dem
Weißenbach entlang. Nach etwa einer viertel
Stunde verzweigt sich der Weg,
zum Rinnkogel geht man links
an einer Hütte (Sulzaustube) vorbei. Ab hier geht es durch
den Wald und relativ steil bergauf.
Man quert kurz darauf eine Schotterstraße und es geht weiter
über einen Waldweg, der nach dem überqueren eines kleinen Rinnsales wieder
steil bergan führt. Kurz darauf hat man einen Blick in Richtung Postalm und
den Braunedelkogel (Bild).
Der Weg ist in der Folge sehr abwechslungsreich,
steilen Passagen folgen flachere
Teilstücke, es geht vorwiegend durch den Wald,
bevor man auf etwa 1300 m Seehöhe auf eine Lichtung kommt.
Man geht ein kurzes Stück über eine Wiese,
wo sich acuh ein nettes Aussichtbankerl mit Blick auf das Gamsfeld
befindet.
Es geht dann durch Latschen wieder steiler bergan, bevor man am Sonntagstrieb
den Hang quert und sogar wieder ein
paar Höhenmeter bergab geht. Kurz darauf
kommt man zum Beginn der seilgesicherten Passagen, hier muss man teilweise
auch die Hände zu Hilfe nehmen. Weiter geht es dann
über den Grat des Rinnkogels unaufhaltsam
in Richtung Gipfel. Bereits vom Grat hat man einen
wunderschönen Ausblick zum Wolfgangsee - im Vordergrund des Sees der
Sparber und die Bleckwand.
Am Gipfel angekommen eröffnet sich dann die
gesamte Pracht der umliegenden Bergwelt.
Rettenkogel und Bergwerkskogel, Gamsfeld, Scharfen, Braunedelkogel, Postalm
und natürlich Sparber und Bleckwand. Weiter hinten der Ankogel oder auch
der Schmittenstein samt Schlenken.
Nach ca. 2 Stunden Abstieg am Parkplatz wieder angekommen bietet sich
ein erfrischendes Fußbad im Weißenbach förmlich an, da dieser direkt
am Parkplatz liegt. Eine Wohltat für überhitzte Füße und ein sehr angenehmer Abschluss einer
sehr schönen, abwechslungsreichen Tour!
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