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Die Wanderung im Detail
Wer in kurzer Zeit einen herrlichen Ausblick genießen möchte und in
ziemlich alpin anmutendes Gelände gelangen will, dem kann man
den Rundweg über den Schober und den Frauenkopf nur wärmstens empfehlen.
Vorsicht ist aber auf jeden Fall geboten -
vor allem bei Nässe,
da es die ein oder andere Stelle gibt, die Trittsicherheit und
auch Schwindelfreiheit erfordert. Gerade im Frühjahr können Schneefelder eine nicht
zu unterschätzende Gefahr darstellen und man sollte deshalb gerade mit Jugendlichen Vorsicht
walten lassen. Für Kinder ist der Weg ab der Ruine Wartenfels nicht geeignet,
auch wenn man immer wieder Kinder im Vorschulalter auch am Gipfel antrifft.

Die Ruine Wartenfels (1021 m),
welche nur etwa 15 Minuten vom Ausgangspunkt entfernt ist,
ist aber für Kinder ein Erlebnis und bereits von dort aus hat man einen schönen Ausblick
über Fuschlsee, Wallersee sowie Mondsee.
Die Burg Wartenfels wurde im 13. Jhdt. erbaut, wurde aber
im Bauernkrieg niedergebrannt. Kurz darauf erfolgte der Wiederaufbau, doch schon 1598 galt sie als
baufällig, ab 1609 wurde sie dann nicht mehr renoviert
und wurde so zur "Ruine Wartenfels".
Die Wanderung beginnt recht gemütlich, egal in welcher Richtung man die Rundwanderung
beginnt. Der Weg gabelt sich nach etwa 5 Minuten Gehzeit, links gehts in Richtung Wartenfels und
Schober, geradeaus gehts zum Frauenkopf (auch wenn die Breschilderung etwas anderes vermuten lässt).
Ab der Ruine Wartenfels gelangt man dann in zunehmend steileres
Gelände, kurz vor dem Gipfel des Schober geht es über Trittklammern und
entlang von Drahtseilen im Fels zum Gipfel. Die Aussicht ist wirklich herrlich,
die man nach ca. einer Stunde Fußmarsch genießen kann.
In Sichtweite unterhalb des Gipfels befindet sich die Schoberhütte,
welche auch als Notunterkunft dienen kann. An ihr vorbei geht es dann weiter zum nahegelegenen
Frauenkopf, den man in etwa 10 Minuten vom Schober
aus erreichen kann. Auch von dort kann man wieder eine
sehr schöne Aussicht genießen und mit etwas Glück trifft man auch auf Gemsen.
Der Abstieg vom Frauenkopf führt über einen Serpentinenpfad
relativ steil abwärts, bevor man den Hang quert und zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz beim
Gasthof Schlössel gelangt.
Wer die Runde gegen den Uhrzeigersinn geht - also zurest auf den Frauenkopf -
der muss zu Beginn der Route gut auf die Markierungen achten.
An einer Stelle gabelt sich der Weg und man ist anfangs
eher geneigt, den falschen zu gehen, da dieser eine breitere Schotterstraße ist und der andere,
markierte Weg, rechts vom Gipfel wegführt. Allerdings kommt man relativ leicht auch dann wieder
auf den richtigen Weg zurück, wenn man vorerst einfach die Schotterstraße weitergeht.
An der Stelle, wo diese einen scharfen Linksknick macht, führt rechts ein (nicht markierter aber
ausgetretener) Weg wieder auf die Route zurück.
Die Rundtour nimmt übrigens nur etwa eine viertel Stunde mehr
in Anspruch, als wenn man nur auf den Schober und wieder zurück gehen würde - ihr ist also
ganz klar der Vorzug zu geben.
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