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Wanderungen und Ausflüge mit Schwerpunkt Salzkammergut - Impressum
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Schober (1329 m)
Frauenkopf (1303 m)
Panorama Frauenkopf - 14kb

Kurzbeschreibung

Rundwanderung auf den Schober und den Frauenkopf, von beiden Gipfeln herrliche Aussicht über zahlreiche Seen (z.B. Fuschlsee, Wolfgangsee, Mondsee, Wallersee) und ins Hügelland/Gebirge des Salzammergutes (z.B. Drachenwand, Ellmaustein, Filbling, Schafberg, Zwölferhorn). Beide Gipfel sind auch einzeln begehbar.

Ausgangspunkt

Parkplatz unterhalb der Ruine Wartenfels (924 m)

Dauer hin/zurück

bis zur Ruine Wartenfels ca. 10-15 min. / 10 min.
bis zum Gipfel des Schober 1h / 30min
Rundwanderung in Kombination mit dem Frauenkopf 2 Stunden
Höhendifferenz 425 Hm

Charakteristik

bis zur Ruine Wartenfels Forststraße, ab dann steilerer Waldweg, gegen Ende über Fels mit Stahlseil gesichert, für Kinder nicht geeignet (nur bis zur Ruine).
Vorsicht bei Nässe! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!

Höhenprofil

Höhenprofil

Anreise

Bundesland Salzburg, zwischen Thalgau und Fuschl etwa auf halber Strecke dem Wegweiser "Ruine Wartenfels" folgen (oder alternativ direkt ab Fuschl in der Nähe des Hotels Waldhof losmarschieren)


Die Wanderung im Detail
Wer in kurzer Zeit einen herrlichen Ausblick genießen möchte und in ziemlich alpin anmutendes Gelände gelangen will, dem kann man den Rundweg über den Schober und den Frauenkopf nur wärmstens empfehlen. Vorsicht ist aber auf jeden Fall geboten - vor allem bei Nässe, da es die ein oder andere Stelle gibt, die Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit erfordert. Gerade im Frühjahr können Schneefelder eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellen und man sollte deshalb gerade mit Jugendlichen Vorsicht walten lassen. Für Kinder ist der Weg ab der Ruine Wartenfels nicht geeignet, auch wenn man immer wieder Kinder im Vorschulalter auch am Gipfel antrifft.

Ruine Wartenfels - 53kb

Die Ruine Wartenfels (1021 m), welche nur etwa 15 Minuten vom Ausgangspunkt entfernt ist, ist aber für Kinder ein Erlebnis und bereits von dort aus hat man einen schönen Ausblick über Fuschlsee, Wallersee sowie Mondsee.
Die Burg Wartenfels wurde im 13. Jhdt. erbaut, wurde aber im Bauernkrieg niedergebrannt. Kurz darauf erfolgte der Wiederaufbau, doch schon 1598 galt sie als baufällig, ab 1609 wurde sie dann nicht mehr renoviert und wurde so zur "Ruine Wartenfels".
 
 
Die Wanderung beginnt recht gemütlich, egal in welcher Richtung man die Rundwanderung beginnt. Der Weg gabelt sich nach etwa 5 Minuten Gehzeit, links gehts in Richtung Wartenfels und Schober, geradeaus gehts zum Frauenkopf (auch wenn die Breschilderung etwas anderes vermuten lässt). Ab der Ruine Wartenfels gelangt man dann in zunehmend steileres Gelände, kurz vor dem Gipfel des Schober geht es über Trittklammern und entlang von Drahtseilen im Fels zum Gipfel. Die Aussicht ist wirklich herrlich, die man nach ca. einer Stunde Fußmarsch genießen kann.
 
Gemsen am Frauenkopf - 22kb In Sichtweite unterhalb des Gipfels befindet sich die Schoberhütte, welche auch als Notunterkunft dienen kann. An ihr vorbei geht es dann weiter zum nahegelegenen Frauenkopf, den man in etwa 10 Minuten vom Schober aus erreichen kann. Auch von dort kann man wieder eine sehr schöne Aussicht genießen und mit etwas Glück trifft man auch auf Gemsen. Der Abstieg vom Frauenkopf führt über einen Serpentinenpfad relativ steil abwärts, bevor man den Hang quert und zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz beim Gasthof Schlössel gelangt.
 
Wer die Runde gegen den Uhrzeigersinn geht - also zurest auf den Frauenkopf - der muss zu Beginn der Route gut auf die Markierungen achten. An einer Stelle gabelt sich der Weg und man ist anfangs eher geneigt, den falschen zu gehen, da dieser eine breitere Schotterstraße ist und der andere, markierte Weg, rechts vom Gipfel wegführt. Allerdings kommt man relativ leicht auch dann wieder auf den richtigen Weg zurück, wenn man vorerst einfach die Schotterstraße weitergeht. An der Stelle, wo diese einen scharfen Linksknick macht, führt rechts ein (nicht markierter aber ausgetretener) Weg wieder auf die Route zurück.
 
Die Rundtour nimmt übrigens nur etwa eine viertel Stunde mehr in Anspruch, als wenn man nur auf den Schober und wieder zurück gehen würde - ihr ist also ganz klar der Vorzug zu geben.

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