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Die Wanderung im Detail
Gleich eines vorweg - wer nicht gerne Stufen steigt, der sollte auf eine Wanderung auf
den Untersberg / das Geiereck über den Dopplersteig und auch über den Reitsteig verzichten! Wer
gänzlich ohne Anstrengung den Gipfel erreichen will, kann dies von Grödig aus mit der Seilbahn tun.
Um auf den Salzburger Stadtberg zu gelangen, ist schon einiges an Kraft und Ausdauer erforderlich.
Von Glanegg aus kann man zwischen 2 Varianten wählen, nämlich jene über den Dopplersteig oder die über
den Reitsteig. Der Dopplersteig ist dabei die schwierigere Variante und erfordert
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Er ist deshalb nur für Geübte zu empfehlen!
Aber auch über den Reitsteig ist Kondition erforderlich, denn auch hier sind zahllose Stufen zu
überwinden - wenn auch diese nicht so steil sind, wie über den Dopplersteig und der Weg insgesamt
einfacher zu gehen ist.
Auf der Route über den Dopplersteig wird dem Wanderer von Beginn an nichts geschenkt, denn es
geht gleich recht steil los. Der Weg führt anfangs durch den Wald und entlang des Rosittenbaches,
der in einem tiefen Einschnitt im Fels hinabfließt. Nur selten wird es etwas flacher,
wirklich ausruhen kann man sich nie, denn die nächsten Stufen folgen bestimmt.
Nach etwa einer 3/4 Stunde kommt man auf offenes Gelände und hat die sogenannte
"Himmelsstiege" vor sich. Hat man diese hinter sich, geht es kurzzeitig wieder
etwas gemütlicher weiter. Nach einer weiteren Stunde kommt man zu einer Abzweigung,
wo es rechts über den Dopplersteig zum Zeppezauerhaus geht, links geht es über den Schellenbergsattel
zur Toni-Lenz-Hütte.
Jetzt kommt der anstrengendste Teil der Wanderung -
die steilen Stufen des Dopplersteiges, die
in den Fels gehauen sind. Hier sind unbedingt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
erforderlich, denn rechts neben des
Weges geht es steil bergab. Zahlreiche Marterl erinnern an Wanderer, die hier abgestürzt sind
und mahnen zusätzlich zur Vorsicht. Vor allem bei Nässe ist es hier
sehr gefährlich, aber auch bei
guten Bedingungen darf man keinesfalls übermütig werden. Nach etwa 15 bis 20 Minuten hat man
dieses Steilstück überwunden, der restliche Weg zum Zeppezauerhaus und dann
weiter bis zum Gipfel ist
dann recht einfach und nimmt noch einmal ca. eine 3/4 Stunde in Anspruch.
Im Sommer ist es empfehlenswert, die Wanderung sehr früh zu beginnen, denn wer erst gegen Mittag am Gipfel
des Geierecks ankommt, muss mit zahllosen Touristen rechnen, die den einfachen Weg über die Seilbahn
genommen haben, um auf dem Gipfel Kaffee und Kuchen zu sich zu nehmen. Möglichkeiten zur Einkehr gibt es
direkt am Gipfel oder aber beim Zeppezauerhaus.
Vom Gipfel des Geierecks aus gibt es
zahlreiche Wanderrouten, wie z.B. weiter zum Salzburger
sowie Berchtesgadener Hochthron, zur Klingeralm oder zur Schellenberger Eishöhle.
Man kann also durchaus auch zuerst mit der
Seilbahn bis zum Geiereck hochfahren und dann hier oben eine Wanderung starten.
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